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Lebus (Brandenburger Blätter 1992)

Helau - Die Narren sind wieder los ...die Narren sind wieder los, auch im Kreis Seelow. Die "schwerzen Füße" waren aus Eberswalde nach Lebus gekommen und nahmen die roten Socken genauso aufs Korn, wie Treuhand und Bundesfinanzminister. Sie sorgten dafür, dass man das Kritische außerhalb der kommunalen Grenzen nicht aus den Augen verlor...

Neue Narren braucht das Land (MOZ 02/1993)

Forstfasching als Auftakt für zünftige Karnevals-Saison ...den Auftakt gab am Freitag Abend traditionsgemäß der Eberswalder Forstfasching. Die legendären Schwärzefüße standen in der Gunst des Publikums ganz oben. Ob sie nun den "Faschingsadler" steigen oder den schönen "Tramper Wald" hoch leben ließen, der Beifall war gewiß. Bissig auch das Lied auf den "Abrißmann" oder "den Platz des Ostens am Arsch der Welt"...

Bürgermeister übergibt "Schuppen"-Schlüssel (MOZ 11/1993)

...einen Trip durch die Eberswalder Kneipen, vom Chinesen bis zum Griechen, unternahmen musikalisch die Schwärzefüße. "Eberswalder Nächte sind lang. Erst fang se ganz langsam an, aber dann, aber dann..."

Das närrische Volk entließ die Schwärzefüße, die wie immer den krönenden Abschluß des Programms bildeten, erst nach mehreren Zugaben und unter tosendem Beifall...

Neueste Modelle von Karl Eberfeld (MOZ 11/1994)

...der Eberswalder Karnevalclub zeigte am Wochenende in der Choriner Scheune einen kleinen Ausschnitt aus dem Programm für die kommende Saison. "Man kann die heutige Veranstaltung auch als Generalprobe bezeichnen", erklärte Narrenpräsident Karlheinz Berger. Mit dabei waren natürlich die Schwärzefüße, die mit lustigen Liedern für so manchen Lacher am Abend sorgten. Gleich, ob "Das Lied vom traurigsten Streifen der Welt - dem Lohnstreifen" oder "Das Lied vom roten Socken", die vier Musiker sorgten für prima Stimmumg.

Riesenerfolg in vollem Haus zum Faschingsauftakt (MOZ 11/1995)

..."die Stimmung war toll und das Ambiente im Schwärzehaus paßte gut dazu", stellte Claudia Sprenkelmann fest. Viel Applaus gab es für die Funkengarde, die Tanzmäuse, das Männerballet...die Eberswalder Schwärzefüße boten in ihrem Programm ausreichend Gelegenheit, Lachtränen zu vergießen.

Charleston, Chaplin, Cabaret (MOZ 03/1996)

...daß die Schwärzefüße am Rosenmontag geboren sind, das weiß sicher jeder Eberswalder. Nun ist auch Aschermittwoch vorbei, doch das lokale Satire-Quartett lebt. "Wir spielen das ganze Jahr über", freut sich Volkmar Gutsche. "Wer uns haben will, muß uns bestellen." Ihre Texte sind nicht nur karnevalistisch unbeschwert, sondern auch satirisch. Traurig ist nur, daß die berufstätigen Schwärzefüße nicht immer mit der politischen Geschwindigkeit in der Waldstadt mitkommen. In ihrem Hit "Der Abwasserzweckverband" haben die vier so manche Strophe verändern müssen... Doch kapitulieren die Schwärzefüße nicht vor der Aktualität: "Wir werden den Zweckverband nicht aus den Augen verlieren." Volker Voigt: "Wir müssen ja auch Wassergebühren bezahlen."... oder "sagen sie dem Hein und dem Ehm, gehn´se Heem"...

Moritaten aus dem Eberswalder Rathaus (MOZ 11/1996)

Applaus für Schlangenbändiger und Schwärzefüße Wer den Samstagabend nicht vor dem Fernseher verbringen wollte, der konnte sich gut zwei Stunden im Haus Schwärzetal unterhalten lassen...Eberswalde und Eberswalder Politiker bekamen bei den Schwärzefüßen gehörig ihr Fett weg. Von einem Yuppi in Schwarz mit Bart und Brille..., Bürgermeister im Trachtenzwang... und von Ampeln von Finow bis zum Schuppen...Ohne Zugaben kamen die Schwärzefüße nicht von der Bühne.

Eberswalder Forstfasching feiert bereits die 30. Saison
(Ebw.Blitz 02/1997)

...der närrische "Oberförster" Dr. Rüdiger Schulz: "30 Jahre und kein bißchen leise."... Volkmar Gutsche von den Schwärzefüßen: "Es macht uns ungeheuren Spaß bei den "Förstern" aufzutreten, weil der Karneval (Fasching) von den "Förstern" richtig künstlerisch ist. Da wird nicht so viel "Wolle mer se reinlasse" gesagt, sondern da ist einfach Stimmung!"

Närrisches Jubiläum im Schwärzetal... ...feierte der EKK mit dem gleichen Motto: "Flower, Power, Rock´n Roll"...nicht enden wollender Beifall im Finale der Darbietungen erzwang eine Serie von Zugaben der vier Schwärzefüße. Mit "Halali, Halalo und auch Helau, laß sie fliegen, die Eberswalder Sau" ließ das Quartett keinen Zweifel an seiner Waldstadt-Identifikation...

Die "Morgensonne" ging nicht unter (MOZ 11/1997)

Närrische Saison im Haus "Schwärzetal" eröffnet ...der Höhepunkt der Festsitzung des EKK waren unbestritten und erwartungsgemäß die Schwärzefüße "Laß die Morgensonne, endlich untergeh´n", ist zwar schon fast eine Kamelle der vier Jungs, dennoch ohne diesen Song durften sie auch diesmal wieder nicht die Bühne verlassen...Gnädig zeigte sich eine Delegation des EFF, in Kostümen ihres diesjährigen Mottos "Der Wilde Westen fängt gleich hinterm Schuppen an", sie brachte den vier angetrockneten Satirekehlen Gerstensaft auf die Bühne...

Schwärzefüße sollen Studentenleben auf die Schippe nehmen (Verlagssonderveröffentlichung 01/1998)

Im Schuppen wird zum zweiten Mal Studentenfasching gefeiert...einen besonderen Leckerbissen für die Professoren der FH soll das Eberswalder Quartett Schwärzefüße bieten. Die vier Musiker gaben schon am 11.11. zum Mensa-Naubau ihren Senf dazu: "Am Markt entsteht ein neues Haus, doch eins sieht sehr bedenklich aus. Ich denk, es ist der neue Knast, die Straße kaum dazwischen paßt"...trotz aller Verschwiegenheit gaben die Schwärzefüße dennoch einen kleinen Vorgeschmack:
Das Stipendium versoffen, verraucht das Gehirn -
von der Jungfrau verlassen, geliebt von der Dirn -
nach außen vergammelt, nach innen patent -
ja so ist er, so bleibt er, der deutsche Student"...

Wehe, wenn sie losgelassen ( MOZ 11/1999 )

Laut lärmendes, buntes Volk bei Karnevalssitzung im Haus Schwärzetal Endlich!!! Nach langer Abstinenz durften die Narren mit Pauken und Trompeten die fünfte Jahreszeit einläuten. Der EKK lief zur Hochform auf... die Schwärzefüße sorgten wie gewohnt mit ihrer musikalischen Satire für Stimmung und brachten den Saal zum kochen. Die Brandenburger Hymne wurde umgewandelt: Bei "Steige hoch, du Faschingsadler..." sang der ganze Saal mit. Beim altbekannten Hit: "Am Arsch der Welt..." gab es keine Textschwierigkeiten!

Stammtischler und Schwärzefüße treten im Fernsehen auf
(MOZ 01/1999)

...zu den Aushängeschildern des EKK gehören die Schwärzefüße, die mit Hilfe der ARD bundesweit in die Wohnzimmer flimmern werden. EKK Präsident Gerhard Walther und Prof. Volkmar Gutsche stellen die "Stammtischler" dar und damit machen die beiden Eberswalder, die sowohl die Bundes -, als auch die Landesregierung auf die Schippe nehmen, richtig Fernsehkarriere. In der ORB-Faschingssendung "Heute steppt der Adler" die in der Cottbuser Stadthalle aufgenommen wird, treten die Stammtischler zusammen mit den Schwärzefüßen auf...

Riesenfete bei Nofretete - Forstfasching in Eberswalde
( MOZ 02/1999 )

...da schnappte sich die Mumie eine Pyramide......da gab es Sklaventreiber und Haremsmädchen...stämmige Wagenlenker... beim Auge des Sonnengottes Horus und Ra mußten die Faschingsfreunde schwören, sich zu amüsieren, daß sie der Fluch des Pharao nicht trifft. Diese Forderung zu erfüllen fiel den 1100 Besuchern, die nach "Eb Ers-el-Walde" geeilt waren, nicht schwer, denn es gab ein tolles Programm...Die Schwärzefüße hatten diesmal etwas ganz Besonderes im Gepäck. Nachdem die technischen Probleme vom Freitag behoben waren, trugen sie am Samstag ihre "Hymne" des Eberswalder Forstfaschings mit sauberem Klang vor. Der Saal sang mit, sofern es die Fähigkeiten erlaubten. Erst nach drei Zugaben durften die Schwärzefüße die Bühne verlassen.

EKK-Stammtischler und Schwärzefüße treten im ZDF auf
(MOZ 01/2000)

Eberswalder Humor auf mehreren Kanälen Der EKK wirbt mit seinem Humor bundesweit für die Kreisstadt... Gerhard Walther und Prof. Dr. Volkmar Gutsche , die sich beim Eberswalder Fasching als "Stammtischler" einen Namen gemacht haben, treten in der ZDF-Show "Überall ist Karneval" , gemeinsam mit der zweiten Erfolgstruppe den Schwärzefüßen auf.
Eberswalder Markenzeichen: Wortwitz und ein Blind-Pilot (MäMa 02/2000) Da sage noch einer, Eberswalde habe nichts zu exportieren. Ohne die wortgewandten Farbtupfer aus dem Barnim hätte etwas gefehlt bei der großen Karnevalsgala in der Cottbuser Stadthalle...So ein Fernsehauftritt ist allerdings auch nicht ganz einfach... "Alle Mitwirkenden bitte auf die Bühne" wiederholt die freundliche Frauenstimme...und binnen Sekunden ist die Kantine im Kellergeschoß, wie leer gefegt...
"Alle Mitwirkenden bitte in den Saal", ertönt nun letztmalig die Durchsage...ORB-Mitarbeiter geben Anweisungen...das erste, was geprobt wird, ist der Einmarsch.
Derweil drapieren Helfer riesige Luftballongirlanden...die Regie gibt weiter Anweisungen: "Jüterbog, gibt es Jüterbog?" - ( nur im Moment keine Garde von dort)- "Wo müssen die jetzt hin, wer hat den Plan?" - "Ich hatte noch nie einen Plan!"... Ihren komletten Text müssen bzw. dürfen Volkmar Gutsche und Gerhard Walther jetzt NICHT aufsagen und als der Zweitgenannte dann nochmal als Flugzeugkapitän auftritt, wird er nach zwei Absätzen unterbrochen: "So, jetzt mach uns bitte noch den Abschluß."
Bei den Schwärzefüßen ist es noch schwieriger...jetzt fehlt der einen Gitarre zunächst die Verstärkung...doch irgendwann ist alles durch...es bleiben bis zum regulären Auftritt ein paar Minuten zum Essen und Trinken.
Kurz nach halb acht... marschieren hunderte Narren aus ganz Brandenburg auf und über die Bühne...dann sind die Eberswalder zum ersten Mal dran: von den "Fettnäpfchen im Kabinett, Kürzungen im Gesundheitswesen, nur noch ein Gebiß pro Familie", ist die Rede.
Sie sind bissig und Meister des Wortwitzes, die Barnimer und deshalb legt man beim ORB auch soviel Wert auf ihre Teilnahme.
Bei den Schwärzefüßen klappt diesmal ALLES und ohne Zugaben, die erheblich zur PROGRAMMÜBERZIEHUNG beitragen, kommen sie nicht von der Bühne...

Wenn selbst Stolpe über die Barnimer lachen kann (MOZ 02/2001)

"Heut steppt der Adler" hieß es auch diesmal wieder mit reichhaltiger Barnimer Präsenz in der Lausitz- Hauptstadt... eine Karnevalsgala fürs Fernsehen...der gesamte Ablauf muß bis auf´s i-Tüpfelchen geprobt werden...jede Minute zählt, wie gerade bei den Schwärzefüßen, die nur noch ihren letzten Absatz singen sollen, um den Anschluß zur nächsten Nummer zu schaffen.
"Nach der wievielten Zugabe ist das jetzt?", so die etwas scherzhafte Frage, die indessen keineswegs aus der Luft gegriffen ist.
Denn in der Tat sind die vier Eberswalder Musiker nachher die EINZIGEN, die gleich mehrere Zugaben liefern müssen.
"Hier ist ein frisches Würstchen aus Eberswalde", kündigte der Zeremonienmeister Claudia Sprenkelmann an...
Ein paar Programmakte weiter war es dann Zeit für Volkmar Gutsche und Gerhard Walther, dessen Dialog auf das Thema Rinderwahn zugeschnitten war:"Wenn ich mir das Dilemma recht beseh`,- ist meine Diagnose - BSE"...
Noch mit Musik unterlegt hatten auch die Schwärzefüße Kritisch-Satirisches zu bieten...als dann noch zur Zugabe der Titel "Hier bei uns im Osten wird Freundschaft nie was kosten" erklang, flogen den vieren auf der Bühne endgültig die Publikumsherzen zu.

Zum Vergnügen abgehoben (MOZ 02/2001)

Narren aus fernen Galaxien im "Haus Schwärzetal" zwei Abende lang auf Weltraummission unterwegs...
Am Ende standen sie fast alle auf der Tanzfläche, um Volkmar Gutsche, Bernd Eggeling, Volker Voigt und Harald Schulz zu feiern... Klingonen, Vulkanier, Marsianer, Androiden, Yedi-Ritter, ...hielten Geräte in den Händen, die auf der Erde Feuerzeug genannt werden und forderten von den Schwärzefüßen auf überaus irdische Art und Weise, eine Zugabe nach der anderen...das Quartett auf der Bühne hatte den außer Rand und Band Geratenen da schon vier neue Lieder vorgestellt..."Allah lach mal wieder" -
"Kanzler Schröder, dieser Spinner
macht die ganze Sache schlimmer
haut noch drauf, die Ökosteuer,
als wäre der Sprit noch gar nicht teuer"...
...den ausnahmslos Außerplanetarischen im Saal schien tiefe Sympathie mit den Menschen östlich der Elbe eigen zu sein- denn was andere als klare Drohung aufgefaßt hätten, bescherte den Sängern bei ihrem Gastspiel auf Forstianus Extra-Beifall:
"Wir lieben uns´re Gene
darum lassen wir uns klonen
bald werden nur noch Ossi´s
auf dieser Erde wohnen..."
Beide Lieder sind übrigens auf der ersten CD der Eberswalder Originale enthalten!
 
     
   
© (2001) Schwärzefüße | Webmaster: Ralf Roletschek